Trail in Lintorf – Zu Besuch bei der Crawler & Scaler Bande NRW

Samstag, 29.11.2014 – 11.11 Uhr!
Es ist nicht mehr wirklich warm. Das Thermometer zeigt tatsächlich nur noch 5 Grad an!
DCIM104GOPROZum Glück habe ich heißen Tee, Handschuhe und die dicken Socken eingepackt. Auch die „olle Jeans“ wurde gegen die dickere = wärmere Hose getauscht. So, bestens ausgerüstet, läßt es sich auch bei Minus Graden noch prima im Freien aushalten.
Volker und Wolle, sowie die meisten anderen sind schon da.
Schnell rein in die Boots, Akku anschließen, GoPro an die Funke tackern und den Rucksack schultern.
DCIM104GOPROWolle hat gesehen, dass ich noch ein zweites paar Handschuhe hab und sie sofort anprobiert. Passen, jetzt ist auch er zufrieden.
Wir stehen noch ein paar Minuten an den Fahrzeugen rum, da wir noch auf „Puste“ warten. Die Zeit wird natürlich ausgiebig für Fachgespräche genutzt. Volker und ich schauen uns die Kats immer wieder genau an. Was kann man/sollte man anders bauen machen, damit die noch besser im Gelände eingesetzt werden können. Zur Zeit überzeugen uns die Fahrleistungen der KATs noch nicht wirklich, aber sie reizen doch sehr.
DCIM104GOPRONa ja, mal sehen. Der Winter naht und ist meist auch ziemlich lang. Obwohl, ich habe mir fest vorgenommen, auch bei Eis und Schnee mit meinem Honcho ein paar Runden zu drehen.
Ralf Loch ist diesmal zusammen mit Helmut Post von den Troisdorfern angereist und hat wie immer seine tolle Kamera dabei. Helmut hat ein Tamiya Jeep für die heutige Ausfahrt mitgebracht.

Endlich ist auch Puste da und es kann losgehen.

DCIM104GOPRODie Besucher des Bio-Ladens beäugen uns alle ein wenig mißtrauisch, als  wir uns auf der Wiese am Bio-Markt für das obligatorische Foto aufbauen. Und dann ziehen die Lemmlinge wieder los. Am Markt vorbei, links abbiegen und entlang der Bundesstraße auf dem Bürgersteig ca. 200 Meter. Dann geht es über die Straße und tatsächlich halten die PKWs an und lassen unseren ganzen Trupp in einem Rutsch die Straße passieren! Ein schönes Bild, hat was von einer Krötenwanderung. 😉

DCIM104GOPROVielleicht sollten wir mal ein Warnschild entwerfen: Achtung Scaler/Crawler kreuzen Ihren Weg! 😉

Wir gehen gemütlich weiter Richtung Bach. Wir haben das Ufer noch nicht ganz erreicht erreicht, als Carsten auch schon mit seinem KAT die Böschung überwunden hat und im Uferschlamm die ersten Kreise zieht. Manchmal glaube ich, er würde sich am Liebsten auch noch darin suhlen. 😉 Denn er läßt eigentlich nie eine Chance aus, seinen KAT oder Jeep auch durch den tiefsten Morast zu quälen.

DCIM104GOPROVolker hatte mich ja vorgewarnt: zieh dir besser Stiefel an! Hat er aber selbst auch nicht gemacht. Wir müssen feststellen, dass der Bach recht viel Wasser führt und einige der sonst eher harmlosen Furten jetzt doch ein grenzwertiges Niveau für unser Scaler erreicht haben. Aber unser Testfahrer Karsten schiebt bereits eine mächtige Bugwelle vor sich her und gibt Anweisungen wo wer zu stehen hat, damit er alles richtig aufs Video bekommt. Er macht eine klare Ansage: Diesmal ein Video ohne Füße im Bild!

DCIM104GOPROUnd was soll ich sagen, es hat fast geklappt. … aber dieser kleine Hund hört einfach nicht auf Karstens Regieanweisungen! 😉

So queren wir den Bach an, ich weiß nicht wieviel Stellen, von Links nach rechts und rechts nach links. Den Hügel hinauf, durch Sand und Matsche, wieder zum Bach und wieder hoch. An einigen Stellen gibt es einige recht tiefe Löcher! Da mag wohl jemand die Montainbiker nicht, denn die Löcher liegen alle mehr oder weniger auf deren Fahrtroute. Und dann ist es auch schon passiert Wolle versenkt sein Auto in einem dieser Löcher. Nix passiert aber es dient hervorragend der allgemeinen Belustigung.

DCIM104GOPROWieder unten am Bach bin ich einen Moment abgelenkt, da meine Funke wegen mangelnder Batteriespannung rumpiepst. Und schon ist es passiert mein Honche jagt rückwärts in den Bach und verschwindet bis zu Ladekante! Bevor Karsten den Honcho aus dem Wasser ziehen kann, habe ich schnell Vollgas gegeben und der Honcho schießt aus dem Wasser. Puuh, noch qualmt nichts.

DCIM104GOPROAber auch im Verlauf unseres weiteren Trails hält der Honcho. Irgendwann teilt sich dann die Gruppe. Ein Teil will nach Hause, bzw. muss nach Hause, da der Akku schlapp macht und obwohl wir genügend Reserve-Akkus bei haben, können wir nicht helfen, da der T-Stecker beim Kollegen verkehrt belegt ist. Die andere Hälfte zieht noch eine Weile am Bach abwärts um sich dann auch langsam auf den Heimweg zu machen.

DCIM104GOPROWir verabschieden uns und Ralf, Helmut, Wolle, Volker, Carsten und ich fahren noch nach Ratingen zum Mecks um einen Kaffee zu trinken. Daraus werden schnell doch noch eine Cola und ein Hamburger mit Pommes oder Spätzle-Pfanne und und und.

IMG_20141129_153654Als wenn wir wieder in Lintorf fahren, nehme ich nix zu essen mit. Dann steht der Besuch des Mecks direkt auf dem Programm. So fachsimmpeln wir noch und brechen dann erst 2 Stunden später auf.

Das war bis jetzt ein schöner Tag der noch lange nicht zu Ende ist, denn jetzt geht es heim und dann mit meiner Frau auf den Weihnachtsmarkt.

keep trailing
euer
Wolfgang

Viele schöne Bilder zu diesem Trail findet ihr auch auf Ralfs-Site.

Die Videos von der Crawler&Scaler Bande NRW hier.

Beste Adresse fürs Navi:
Am Birkenkamp 2, 40885 Ratingen

 

Rüdenstein Trail

Heute, DSC_197821.11.2014, war es denn endlich so weit: Wir gehen wieder mit den Scalern in den Wald. Diesmal haben wir uns den Rüdenstein in Solingen ausgesucht.
Treffpunkt Parkplatz Haus Rüdenstein, 11.00 Uhr. Geschrieben habe ich im Forum „Haus Rüden“.

DCIM104GOPROAlso hat sich Volker auf den Parkplatz Haus Rüden postiert und die Scaler weiter zu mir geschickt. Irgendwann waren wir komplett und zogen los Richtung Schleifer-Kotten. Dort führt eine kleine Brücke über die Wupper.
DCIM104GOPRO

Dabei hat Volker nach dem Start ein Tempo vorgelegt, als wäre er auf der Flucht. 😉

 

 

DCIM104GOPRODirekt hinter der Brücke führt der kleine Trail (Trampelpfad) steil den Berg hinauf. Wenn Volker das GPS ausgelesen hat, werden wir hier noch die genaue Zahl posten. Ich habe 115 m Höhenunterschied vom Probelauf im Kopf.
DCIM104GOPRONach der ersten Kurve ist dann erst einmal Kamera-Stopp.
Ralf Loch und seine Frau begleiten uns mit ihren Kameras.
Kameras ist diesmal so ein Thema. Ich habe vorsichtshalber auch meine eingepackt und die GoPro wie immer an meiner Funke befestigt. Damit kann man schön filmen und fahren zugleich. Und die Kamera ist so leicht, dass sie nicht stört. Diesmal hat sie mich aber komplett im Stich gelassen und nur den Sound aufgenommen???!!! Das ist aber ein ganz anderes Thema.
DCIM104GOPRONesrin gab also die Kommandos und die kleinen und großen Jungs mussten natürlich rumalbern. Ich bin mir sicher, dass Rolf und seine Frau trotzdem wie immer tolle Fotos geschossen haben.
Einige Kurven weiter hat sich das Feld ein wenig auseinandergezogen und Rolf und sein Kumpel versuchen sich an einem Steilstück, während die anderen den „Scalerweg“ weiterfahren.DSC_1913
Hier oben am höchsten Punkt steht eine Bank und man hat eine herrliche Aussicht auf das Wupper-Tal.
Nach einer Weile fällt uns auf, dass Rolf noch immer nicht da ist, und so gehen Volker und ich wieder den Berg hinunter, um nach ihm zu schauen.DSC_1950Er und sein Kumpel sind wohlauf und er hat das Steilstück mithilfe der Winde auch geschafft. Respekt!
Gemeinsam geht es wieder den Berg hinauf und dann mit den anderen auf den breiten Forstpfad, der uns ein Stück den Berg hinunterführt.
DCIM104GOPROZwischendurch lockt eine kleine Pfütze, die aber deutlich tiefer ist, als die meisten annehmen. 🙂
Dann geht es wieder auf einen kleinen Pfad weiter den Berg hinunter. Filmstopp an einer der vielen Kurven und weiter bergab.
IMG_20141122_130753Jetzt biegen wir rechts zum Bach ab. Ab hier haben Volker und ich am Vortag den Wald gefegt. Und ich glaube, es hat sich wie immer gelohnt. Es wird sofort bei den Bach-Überquerungen gefilmt. Und jeder fährt mindestens dreimal hin und zurück.
IMG_20141122_130759Ralf, der immer mit seiner Kamera auf der Suche nach dem besten Platz ist, stürzt, als er wieder aus dem Bachbett klettern will. Zum Glück passiert ihm und seiner Kamera nichts.
Dann sind wir am „Rock“. Wie die Lemminge zieht sich jetzt die Karawane auf dem von Volker und mir vorbereiteten Pfad den Berg hoch. Hier und da stürzt das ein oder andere Fahrzeug wieder halb den Berg hinunter, aber bis auf eine verlorene Schraube und einen abgerissenen Kugelkopf gibt es keine Opfer zu beklagen.DCIM104GOPRO
Nach gefühlten 2 Stunden geht es weiter Richtung Rüdenstein. Zunächst folgen wir wieder dem Bach, um dann den felsigen Aufstieg in Angriff zu nehmen. Oben angekommen gilt es, die restlichen Felsabsätze mit dem Auto zu bezwingen, was aber nur einigen wenigen gelingt. Es folgt unser Abschlussfoto, auf dem wir diesmal alle verewigt sind, dank Ralf und Frau.
DSC_1968DSC_1977DSC_1981Als wir aufbrechen wollen, haben Rolf und Kollege die Nase noch immer nicht voll und verkünden, dass sie noch bleiben wollen.
Ich gehe also mal davon aus, dass es ihnen auch gefallen hat. Der Rest zieht zum Parkplatz.

IMG_20141122_145039Unterwegs macht dann Volkers Akku schlapp und ich übernehme den Transport.
Schuhe wechseln, alles verstauen und ab nach Hause.
Nur Volker, Wolle, Carsten und ich legen noch einen Zwischenstopp im Haus Rüden ein und genießen einen Pott Kaffee und Waffeln bzw. Apfelstrudel mit Eis und Soße.

 

rüdenstein-Ralf_lochEin gelungener Tag, bis auf den Ausfall der GoPro.
Euer Wolfgang

Mit der Scaler & Crawler Bande NRW in Erkrath

Am Samstag den 15.11. sind wir, Volker, Wolle und ich, nach Erkrath gefahren um dort mit der Scaler & Crawler Bande NRW ein wenig unserem Hobby zu fröhnen.
Puste hatte die Location vorgeschlagen und wartete schon ungeduldig auf die Gäste.IMG_20141115_113906

Treffpunkt war der Wanderparkplatz an der Düsseldorfer Straße.

Nachdem auch die letzten (Alex) eingetroffen waren ging es per „Shuttle“ zum eigentlichen Startpunkt am Wald der ca. 1 km entfernt ist. IMG_20141115_113937IMG_20141115_113950
Da die Fahrzeuge schnell besetzt waren sind Volker und ich zu Fuss hoch gelaufen und wurden kurz vor dem Ziel dann von Puste abgeholt, der sich zwischenzeitlich das Auto ruiniert hatte, da er einen Stahlpfosten der schräg aus dem Boden kam beim Wenden übersehen hatte.

Nach diesem etwas holprigen Start wurden die RC-Fahr- zeuge ausgepackt und die Wanderstiefel angezogen. Die obligatorischen Startfotos noch schnell geschossen und los ging es.

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IMG_20141115_115222Wie zu dieser Zeit leider üblich, ist die Strecke ordentlich mit Laub bedeckt.  Unsere gute Laune ließen wir uns dadurch aber nicht vermiesen. Direkt nach dem Start fand sich ein geeignetes Stück Wald mit schönen „Scale-Wurzeln“! Diesen Ausspruch von Alex werde ich so schnell auch nicht vergessen.IMG_20141115_122218

Leider hat sich genau zu diesem Zeitpunkt auch leichter Nieselregen eingestellt, so dass wir etwas tiefer in den Wald gingen, wo das Laub doch etwas besser schützte. Der letzte Sturm hat aber auch hier deutliche Spuren hinterlassen und so mancher Weg wird noch durch umgestürzte Bäume blockiert.

Natürlich mussten wir immer wieder halten und Fotos schiessen, bzw. kleine Videos drehen. Dabei wurde wie immer sehr viel gequatscht, gelacht und ein wenig gefachsimpelt. Wir wir Männer halt so sind. 😉

Irgendwann sind wir dann in einem weiten Bogen wieder in Richtung Startplatz gezogen und nach mehr als 3 Stunden waren alle zufrieden. Wolle, Volker und ich sind zu Fuss Richtung Wanderparkplatz gezogen und wurden unterwegs von den „Shuttle-Fahrzeugen“ überholt.

Dann hieß es wieder raus aus den Stiefeln und ab nach Hause.

Wenn alles so läuft wie wir hoffen und das Wetter einigermaßen mitspielt, wird sich wohl ein Teil dieser lustigen Truppe am kommenden Samstag in Solingen-Rüden wiedersehen.

Bis dahin: keep trailing!   IMG_20141115_130404

 

Euer
Wolfgang

 

Volker hat schon wieder Lust! ;-)

20141109_151716… und so sind wir denn heute mal wieder los gezogen um einen neuen Trail zu finden.
Was soll ich euch sagen, wir sind mal wieder fündig  geworden!

E20141109_151936inen geeigneten Startpunkt mit großer Parkfläche haben wir auch.

Diesmal wollen wir euch noch weiter ins Bergische Land entführen. 😉

Richtung Witzhelden.
In Orth wäre der eigentliche Start unseres Trails. Orth liegt aber oben auf dem Berg und wir müssten also zum Ende unserer Tour nochmal den Berg rauf kraxeln. Das braucht keine Mensch.

Also haben wir den Startpunkt kurzer Hand ins Tal verlegt. 20141109_151922  🙂

Das heißt: wir starten  in Rüden an der Wupper und „klettern“ die Steilhänge hoch und kraxeln auch wieder runter ins Tal.

Für die Freunde des Wassers und der Matsche gibt es diesmal ausreichend Spielmöglichkeiten. Aber natürlich bietet dieser Trail auch diesmal wieder einige tolle Schmankerln.

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Natürlich sind Volker20141109_162957 und ich die Tour schon mal Probe gelaufen. Dabei haben wir uns auch mal verlaufen. Naja, nicht wirklich verlaufen, eher einen Abzweig verpaßt. Und schwupps war die Strecke mal eben fast doppelt so lang!!

Dabei hatten wir trotzdem einen Riesen-Spaß und Licht haben wir ja eh alle am Fahrzeug. 😉20141109_192308

Kurz vor Ende unseres kleiner Ausfluges hat mein Honcho dann aber schlapp gemacht.
Anscheinend wurde er im Dunklen von einer heimtückischen Schlingpflanze angegriffen, was der Fahrer beim Quatschen mit Kollege Volker zu spät bemerkt hatte.

Also wenn ihr Bock habt…. wir sind schon wieder fast soweit.

Volker und Wolfgang

Nightrun 1.11.2014 in Solingen

Endlich war es so weit.
Samstag 1.11. 2014.
Es ist nachmittags halb vier.
Mein Freund Wolle hat eben abgesagt, da er einen Gichtanfall hat. 🙁
Gute Besserung!

20141101_165018Ich bin mit Volker in Solingen verabredet und mach mich auf den Weg. Im Gepäck wie immer Harke und Spaten sowie div. Werkzeug.
Volker ist schon am Werkeln, als ich um 16.30 Uhr ankomme.
Also Harke raus und mit ihm den geplanten Lauf am steilsten Stück der Strecke von Laub und Ästen befreit. Es sind nur rund 300 bis 400 Meter, aber es zieht sich steil den Berg hinauf.

20141101_165037Dann stecken wir ein paar Tore in diesem für einen Nightrun vielleicht zu anspruchsvollen Teil ab. Volker bohrt Löcher mit dem Akkubohrer vor und da kommen dann rote bzw. grüne Knicklichter rein.

Kurz nach 18.00 Uhr ist es vollbracht. Volker düst nach Hause, um sich trockene Sachen anzuziehen und noch ein Häppchen zu essen. Ich habe Wechselklamotten dabei und ziehe mich am Auto um.

Inzwischen ist es stockfinster, ich klettere auf die Strecke, 20141101_181148knicke alle Stäbe und so langsam kann man den „Kurs“ auch vom Parkplatz aus sehen. Wie mir einige der Jungs später erzählen, konnte man den sogar auch gut von der Straße aus sehen. Original-Ton: „…wer baut sich denn eine Hütte mit so einer geilen Beleuchtung?!“ Die Auf- nahmen mit dem Handy geben das leider nicht so schön wieder.

20141101_181148Nach und nach trudeln die ersten Teilnehmer ein und der Parkplatz füllt sich. Man begrüßt sich und quatscht. Es sind fast alles vertraute Ge- sichter. Die Szene ist halt doch auch recht über- schaubar, obwohl zurzeit ein reger Zuwachs zu ver- zeichnen ist. Und mal ganz ehrlich: Ohne Internet und facebook würde man die netten Leute doch auch nur recht schwer finden bzw. kennenlernen können. 19.15 Uhr sind wir 14 Mann und starten, da wir nicht wissen, ob noch wer fehlt.

20141101_182313Volker geht voran und ich spiele das Schlusslicht. Obwohl wir allen gesagt haben, dass es steil und rutschig ist, lümmelt sich doch der eine oder andere auf dem ersten Stück. Es ist ein absolut geiles Bild, wie die Lichterkette den Berg hochzieht und sich durch die bunten Tore schlängelt.

Als ich eben gestartet bin, kommt noch ein Nachzügler. Ich warte und schnell können wir zu den anderen aufschließen. Nachdem ich den Kurs auch absolviert habe, sammele ich die Lichter wieder ein und mein Rucksack leuchtet im Dunkeln. 🙂

20141101_194126Inzwischen zieht sich unser Trupp etwas weiter auseinander und unser Lachen schallt durch den Wald. Zwischendurch hält Volker immer wieder kurz an, damit wir etwas aufschließen können.

Die ersten Fahrzeuge zeigen kleine Schwächen und hier und da muss etwas geändert werden. Der erste Akku macht schlapp. Ein Regler braucht ein Reset und die Lipowarner pfeifen im Wald.

Die Stopps sind aber recht kurz und so geht es weiter. Jetzt ist es nicht mehr so steil, das Gelände ist moderat und es geht immer wieder mal etwas hoch und runter.

Um 20.40 Uhr haben wir dann den Platz erreicht, an dem sich BMX-Fahrer ein Strecke aufgebaut hatten und die wir nun in Beschlag nehmen. Schnell werden die Knicklichter im Gelände verteilt und es bilden sich an den verschiedenen Hügeln immer kleine Pulke. Wenn einer etwas größer wird oder von dort lautes Lachen klingt, strömen sofort alle an diesen Platz und es knubbelt sich. Den Kommentaren und dem Lachen nach scheint es allen zu gefallen.

20141101_210434Irgendwann geht es weiter. Jetzt reihe ich mich auch mal vorne ein, weil der Abstieg doch einfacher ist und über eine völlig andere Route wieder zurückführt.

Aber auch hier geht es immer mal wieder über kleine „Sonderprüfungen“ durchs Gelände. Ich bin begeistert vom Landy! Trotz riesiger Dachlast und erheblicher Schräglagen kippt er doch nur äußerst selten um. Der MAN KAT wühlt sich durch fast jedes Hindernis, solange sein Getriebe nicht im Weg ist. Und der Wrangler mit den ultrabreiten Reifen scheint gar keine Hindernisse zu kennen.

Uupps, da haben wir doch im Dunklen einen Abzweig verpasst! Naja, halt wieder 50 Meter zurück und dann geht es noch mals etwas talwärts. Jetzt werden doch nach und nach immer mehr Akkus gewechselt.

Dann geht es in die letzte Passage dem Ende entgegen und der Weg bildet eine S-Kurve mit starkem Gefälle. Die Abhänge sind steil und haben ca. 2 bis 3 Meter Höhe. Trotzdem können es einige nicht lassen und müssen über diese Steilstücke. Unter lautem Gejohle stürzt  einer nach dem anderen sein Fahrzeug den Hang hinunter. Noch ein paar Meter am Bach und dann ist der Splitthaufen hinter dem Parkplatz zu sehen.

Es ist schon unglaublich, wie viel Spaß 15 Männer mit ihren 20141101_214215„Spielzeugautos“ und so einem Haufen haben können. Schnell wird noch das ein oder andere Auto aus dem Kofferraum geholt und zum Splitthaufen gebracht.

Kurz vor zehn wird dann ausgemacht, noch in den Grill oben am Berg zu gehen. Der Parkplatz vor dem Grill ist für die anstürmende Anzahl Autos definitiv zu klein. …und der Grill hat schon zu. 🙁 Der Inhaber und seine Frau putzen und wollen, wenn überhaupt noch, nur etwas zum Mitnehmen machen. 🙁 Schade, einige wollen auf dem Nachhauseweg noch beim MACes halten. Die anderen machen sich auf den Heimweg. Kurz vor 23.00 Uhr bin ich dann auch zu Hause. Raus aus den Klamotten, schnell unter die Dusche und die Füße hochlegen. Ein Glas Rotwein und den Laptop auf den Schoß, mal sehen, was die Jungs so schreiben.

DCIM104GOPRO

Man sieht sich wieder, keine Frage!

Euer Wolfgang