Indian Summer in Knittkuhl!

20151031_112814 Oder 9 Mann und eine Dame. 😉
Der letzte Tag im Oktober 2015 und die Wettervorhersage prophezeit: 18 Grad und Sonnenschein! Und Recht hatten sie, es war genauso schön wie versprochen. Aber mal schön der Reihe nach.

Volker holt mich um halb Elf ab und wir düsen über die A3 Richtung  Mettmann. Eben noch die B7 runter bis Knittkuhl und da taucht der erste Crawler vor uns auf: schwarzer PKW mit Essener Kennzeichen? Olli konnte sich also doch noch losreißen, sehr schön. 20151031_112817Der Rest der CSB Bande NRW steht wie fast immer schon startbereit auf dem Bürgersteig. Diesmal ist auch Stefan mal wieder mit seinem grünem Stahlmonster dabei. Olaf hat seinen sehr schönen neuen blau/grauen Jeep NuKizer 715 am Start und Indy ist auch wohlbehalten aus Canada zurück.

20151031_112824Ollie hat den Dodge nur für mich zur Ansicht mitgebracht! DANKE! Toll, gefällt mir jetzt schon sehr gut. Wenn der fertig ist, ist er bestimmt fast zu schade um ihn wirklich im Gelände zu fahren. Aber mein Dodge 6×6 wird auf jeden Fall mit mir durch dick und dünn gehen, nee, fahren müssen.

20151031_121331OK, inzwischen sind alle soweit startklar, nur Olli packt schon wieder ein. Kardan am KAT abgescherrt und diesmal startet er keinen Reparaturversuch auf dem Bürgersteig, sondern packt ein und will jetzt vernünftige Stahl-Kardans montieren. Schade, aber so ist das manchmal. Apropo Kardans, Volker hat mir so beiläufig erzählt, dass der Mitnehmerstift seines vorderen Kardans auch nicht mehr so toll aussieht! Einmal wird der wohl noch halten. Na mal sehen, dass kann ja wieder heiter werden. So ziehen wir denn los und nach wenigen Metern geht es rein in den Wald. Es liegt Laub auf dem Boden. 20151031_132306Nein, es liegt sehr, sehr viel Laub auf dem Boden! Der kleine Bachlauf ist vor lauter Laub nicht mehr zu sehen! Allerdings  scheint er zur Zeit aber auch so gut wie kein Wasser zu führen. So versuchen wir uns unseren Weg durch Laub am steinigem Bachbett entlang zu suchen. Die Monster von Indy und Stefan haben da keine Probleme mitten durchs Bachbett zu pflügen und als Ralf sagt, mit einem SCX geht das nicht, scherrt Volker prompt in Richtung Bachbett aus. Geht nicht, gibt es nicht! Aber die dicken Steine fordern diesmal ihren Tribut und nur wenige Minuten später ist der SCX kraftlos nur noch mit Heckantrieb unterwegs.

20151031_121324Ein Stück weiter an einem größerem Stein/Fels packen wir Werkzeug und Ersatzteil aus und ein paar Minuten später ist der Schaden behoben und wir folgen den anderen Richtung Wasserstelle. Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und Wasser und etwas Matschöö, unsere Stimmung ist top!

20151031_141011Ralf vertritt heute unseren Carsten Spielberg, der wohl an seinem Auto basteln muß. Vielleicht fällt diesmal die Sequenz zum Thema „Matschöö“ etwas kürzer aus. Wir haben auf jeden Fall Spaß und es geht danch steil den Berg hinauf und umgestürzte Bäume versperren hier noch immer unseren Weg. Bis die letzten Spuren von Ela und Katrin beseitigt sind, wird es wohl noch ein paar Jahre brauchen.

20151031_141006Dieser Hohlweg macht uns richtig Spaß und die Autos purzeln ein ums andere Mail auch wieder auf den Weg zurück, aber irgendwie gelangen dann doch alle nach oben. Jetzt wird der Weg recht einfach und führt uns am Waldrand entlang der Segelflugwiese ein Stück weiter. Wir beobachten ein wenig den regen Flugbetrieb und biegen dann wieder in den Wald ein.

20151031_130008Sofort bietet sich wieder eine kleine Senke für Flugversuche mit grünen Monstern an und man kann Claus ansehen, dass er am Liebsten auch so ein Monster bewegen würde. Stefan hat bis hierhin allerdings auch schon zwei Akkus leergesaugt! Respekt, aber er gibt heute auch richtig Gas.

So ziehen wir unsere Bahnen durchs hohe Laub bis jemand auf die Idee kommt, dass wir doch ein Laub-Video drehen könnten. Alle sind sofort Feuer und Flamme aber seht selbst.

Erwachsene Männer sind zur richtigen Zeit am richtigen Ort halt wie kleine Kinder und das ist gut so.

20151031_121324Langsam wird es Zeit an den Rückweg zu denken und so ziehen wir langsam wieder in Richtung Start-Platz. Unterwegs treffen wir noch auf eine Menge Wanderer, Hunde-Spazierenführer, nette Damen mit und ohne Hund und einen ganzen Kegelverein auf dem Weg zum Gut Knittkuhl.

Ein schöner Trial findet so seinen Abschluß.
20151031_141218Ach, wie sagte die rothaarige Dame auf dem Rückweg noch: „Wer fährt denn das schöne Barbie-Auto?“ und was macht mein Freund Volker? Er zeigt mit dem Finger auf mich.

Bis zum nächsten Mal, wenn es heißt: Was nacht Barbie mit dem rosa Auto im Wald!

euer
Wolfgang

 

Matschöööö…! Oder 6 kleine Crawlerlein….

20151024_111916allein im Walde. Doch stop! Eigentlich waren wir zu Beginn mit sieben kleinen Crawlerlein unterwegs.

Heute war eigentlich nur ein wirklicher Ausfall zu beklagen: Claus und sein Yeti! Es gibt so Tage, die passen einfach nicht. So war es heute für Claus. Sein neuer Spitzname: „Pantoffel-Claus“.  Nicht etwa weil er unterm Pantoffel steht! Nein, die hat er an, wenn es in den Wald geht!  Aber so ganz sicher war er sich wohl doch nicht und holte dann lieber noch seine Wanderschuhe von zu Hause. 😉

20151024_113923Und dann ging es rein in den Wald. Die Feuchtigkeit im Boden und  das lose Laub machten das Ganze von Beginn an zu einer äußerst rutschigen Angelegenheit. Langsam aber stetig bergan erfolgte nach kurzer Zeit hinter der ersten Kurve auch schon Carstens Lieblingswort: Matschööö!!

20151024_114625Und was für eine Pampe. Flugs die Kamera raus, ein paar knappe Regieanweisungen von unserem Steven Spielberg und schon hing der erste fest! Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber ich meine jeder hat sich da mal eben festgefahren. Auch Claus gibt hier dem Yeti ordentlich die Sporen und versenkt ihn richtig tief im Matsch.

Kurz danach ein kleiner Bach der in Laub und Matsche versickert. Also auch hier Kamera raus und rein in den Matsch. Noch tiefer, noch zäher, noch matschiger. Der Yeti zickt das erste Mal rum. Anscheinend hat irgend etwas aus der Elektronik zu viel Wasser abbekommen. Es stinkt nach verschmorter Elektronik.  Aber noch kann Claus weiterfahren.

20151024_114641Weiter geht es den Hang hinauf und wir sehen eine ziemlich steile Stelle mit ein paar Felsen dazwischen. Sehr schön und schon versucht Volker mit seinem dezent lackierten Sawback den Hang zu erklimmen. Das blonde  Haar seiner Besatzung weht im Wind … Aber es knirscht und kracht auch ganz schön, als er mit mehrfachem Überschlag wieder auf dem Weg landet. Autsch, da löste sich doch einiges bei diesem Abflug.

20151024_123716Also lieber ein paar Schritte weiter, hier sieht es etwas flacher aus! Aber das täuscht, wir kommen nur bis zur Hälfte auf diesen sch… kleinen Hügel. Und müssen dann den Rückzug bis auf halbe Höhe antreten. Jetzt muß Puste Hand an seinen Wagen legen. Es hat sich ein Link verabschiedet, genauer gesagt der Kugelkopf ist rausgerissen. Zum Glück haben wir Ersatz dabei. Während dessen nutzen die anderen die Zeit zum Essen und fachsimpeln. Der ein oder andere will ein Foto schießen und dabei passiert es, der Yeti macht sich mit Vollgas selbstständig. Schießt mit einem elegantem Sprung über die Hangkuppe in Richtung Weg. Dort scheint er nochmals zu 20151024_125400Beschleunigen. Bernie und Claus versuchen den Wagen aufzuhalten. Aber beide sind zu langsam und der Yeti entfernt sich weiter, bis ein Baum sich ihm in den Weg wirft und den Antriebsstrang zum stehen bringt. Der Motor will das noch nicht wahrhaben und versucht krampfhaft weiter zu drehen, bis er in einer kleiner Rauchwolke verendet. Wir versuchen zwar den Yeti wieder zum Leben zu erwecken, aber Claus mag nicht mehr und verabschiedet sich nach Hause.

20151024_122210Für die anderen geht es weiter um die nächste Kurve. Sieht sehr gut aus und hier wollen wir erneut versuchen auf den Hügel hinauf zukommen. Aber auch hier gelingt das nur zum Teil. Wir müssen die Richtung wechseln und die Hand Gottes bewegt jedes Auto über einen kleinen Absatz der einfach nicht anders zu überwinden ist. Aber auch wir müssen da hinauf und der kleine Baum der allen als Aufstiegshilfe tapfer zur Seite stand gibt bei Ralf auf!

Dieser verliert dabei zwangsläufig das Gleichgewicht und knallt mit dem Schienenbein gegen die Felsen und hält mir empört den kleinen Baum entgegen. Zweiter Anlauf und es ist geschaffft. Auch Ralf und ich sind oben angekommen. Wir 20151024_122754folgen alle dem Weg nach Rechts. Das stellt sich aber schon nach kurzer Strecke als Sackgasse heraus. Also zurück. Aber jetzt müssen wir über diesen kleinen Hügelrücken rüber, um an der anderen Seite wieder runter zuklettern, denn an unserem Aufstiegspunkt will keiner wirklich runter klettern.

So geht es wie bei den Zwergen hintereinander her und wir suchen Halt an den Wurzeln und grösseren Bäumen. Das ein oder andere Auto legt dabei noch ein paar mehr oder weniger gekonnte Überschläge ein und eine Wandergruppe aus lauter jungen, hübschen Damen wandert den Neandersteig unterhalb unseres Hügels entlang. Nein, wir möchten nicht wissen, was die Mädels sich so gedacht haben.

20151024_133843Wieder unten angekommen wählen wir jetzt den Wanderweg um ein Stückchen weiter auf den Berg hinauf zu gelangen und finden dabei eine Bank und einen kleinen Aussichtspunkt. Es wird natürlich sofort wieder pausiert, gequatscht und gefachsimpelt. Dann geht es weiter hinauf bis wir zu einer kleiner Mauerbrüstung gelangen. Natürlich fahren wir darauf rum und Puste hört nur, dass wir hinter der Mauer auch noch am Hang langfahren wollen und gibt ein wenig zu viel Gas und sein G6 macht sich selbstständig und jagt den Berg hinunter. Leider nur Haltunsgnote 4,8, da er am zweiten Absatz liegen bleibt und nicht den ganzen Hang hinunter schafft!  Zum Glück geht nur das Servorhorn kaputt und Puste kann weiterfahren.

Danach beschließen wir aber jetzt so langsam den Rückweg anzutreten und folgen dem Weg zurück zu unserem Startpunkt untem am Camping Kammerzell.

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Lintorf – mit der CSB-NRW.

Samstag, 17.10.2015

20151017_131011Es wird langsam kälter.  7 Grad ist nicht mehr wirklich warm. Vorsichtshalber mal noch ein Sweatshirt unterziehen. Erkältet bin ich zwar eh schon,  genau wie die Hälfte der CSB, aber ich muß es ja nicht undedingt verschlimmern.  Andererseits lasse ich mich von einem Schnupfen aber auch nicht aufhalten. So ein kleiner Spaziergang hat noch keinem geschadet.

Also Klamotten ins Auto und… das Handy bimmelt. Freund Volker ist dran, er will mich abholen, damit wir zusammen fahren können.
5 Minuten später ist er da und meine Sachen wandern in seinen Kombi. Nach ein paar Minuten sind wir auf der A3 und werden vom üblichen Wahnsinn umzingelt. Alle drei Spuren ziemlich dicht, aber noch läuft der Verkehr was rings um Köln schon etwas besonderes ist.

Knapp 30 Minuten später laufen wir auf dem Parkplatz an der Mühlheimer Straße ein. Alle sind schon da, bis auf Carsten der heute arbeiten muß und daher erst kurz nach 12.00 Uhr bei uns einlaufen wird. Volker und ich begrüßen die Kollegen und fachsimpeln bis zum Eintreffen von Carsten.

20151017_123026Dann geht es los und wir schlendern gemütlich in den Wald. Die erste Bachdurchfahrt müssen wir uns schenken. Der Bach führt reichlich Wasser und ist uns daher zu tief. Falsch,  nicht allen, unser Steven Spielberg ala U-Boot-Käpitän Carsten, scheucht seinen schönen Defender durch die Fluten und von Ralf mit seinem Rot-Weißen Honcho verfolgt. Da beide Autos bis zum Schluß durchgehalten haben, scheinen sie die Elektrik wirklich dicht verpackt zu haben.

20151017_123032Wie immer trödeln wir ein wenig. 😉 Es gelingt uns aber das Basistempo so hoch zu halten, dass niemand auf die Idee kommt sein Bütterchen auszupacken. Dann sehe ich den roten Rallye-KAT auf der Seite liegen und Ollie schaut ziemliich besorgt auf seine Chassis. Noch scheint aber alles ok zu sein. Und es geht weiter. Zwei Biegungen später muß der KAT aber wieder zwecks Inspektion auf en Rücken. Der Antriebsstrang hinten hat sich verabschiedet. Werkezeuge raus und ein Provisorium gebastelt.  Das hält zumindest eine Weile. Zwischenzeitlich hat auch der SCX10 vom murderigde Probleme mit der Vorwärtsbewegung. Kabel hat sich vom Motor gelöst aber mit Spitzzange und Kabelbinder wird das wo foxiert, das er bis zum Schluß mitfahren kann.

20151017_133053Ein paar Biegungen später hat es sich dann für Ollis KAT erledigt. Der Kardan scherrt wieder ab. Ollie hat keine Lust diese Übung nochmals im feuchten Gras zu vollführen und beschließt zurück zugehen. Sein Freund und „Sitzriese“ Andreas muß zwangsläufig mit, da auch sie mit einem Wagen gekommen sind. Olaf beschließt auch mit zugehen, da er noch einen Termin hat.

Wir Anderen ziehen weiter und stellen auch prompt für diese Strecke einen neuen Entfernungsrekord vom Parkplatz auf. Wir finden eine schöne Stelle, an der man gut zum Bach kann und dieser auch nicht all zu tief ist. Kamera in Position und los geht es. Unsere kleinen Crawler sausen durch die Fluten. Es kommt zu fast Zusammenstößen und hier und da muß man ins tiefe Wasser ausweichen. Das hat natürlich Folgen. Pustes Auto stellt die Lenkung ein und Volkers China-Kracher den Gesamtbetrieb. Also wieder Werkzeug raus, alles zerlegen und die Empfänger trocken pusten oder blasen. Puste wird vom blasen fast ohnmächtig!
Sorry Puste, aber den Satz konnte ich mir nicht verkneifen! 😉

20151017_151842Wir blödeln noch ein wenig rum während Volker wieder zusammenbaut und der Chinakracher wieder einwandfrei den Dienst an Tritt. Leider will Pustes Empfänger nicht mehr so wie er soll. Also zusammenschrauben und nach Hause tragen. So treten wir also alle gemeinsam den Rückweg an und legen noch ein paar kleine Stopps zum filmen ein.

Einige Spaziergänger mit Hunden kreuzen unseren Weg und auch ein einsamer Mountainbiker. Der Parkplatz kommt langsam näher und auf einmal pfeift es laut aus meinem Auto. Der Lipo-Wächter schlägt Alarm. Diesmal hatt ich bewußt einen eingebaut, da ich bei einem der letzten Ausflüge beinahe einen Lipo tiefentladen hätte. Aber für die letzten Hundert Meter noch den Akku wechseln? Nö, Volker meinte ich sollte mich per Abschleppseil von ihm die letzten Meter ziehen lassen, aber das schrägverzahnte Metalgetriebe hält stramm dagegen, so dass ich doch auch leicht Gas geben muß und der Lipowächter wieder laut pfeift. Bei der letzten Pfützendurchfahrt trennt sich dann auch der Chinakracher von seinem Antrieb. Der Kardan springt aber nur vom Mitnehmerstift.

Fazit: Kalt war es, aber lustig und die Zeit verging mal wieder wie im Flug.

Gruß
Wolfgang

LKW- und Mehrachser-Treffen 2015.

Es hat ein wenig gedauert, aber über 4 Std. Videomaterial wollen auch erst einmal auf den Computer übertragen werden.

Müssen gesichtet und auf ein verträgliches Maß zusammengeschnitten werden.

Ich hoffe, dass habe ich so halbwegs geschafft.

Das Video kommt in Kürze NEU.