Zehn kleine Crawlerlein…

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die fuhren in den Wald hinein.

k-DSC04913Doch kamen sie nicht weit, dann machten sie den ersten Halt. Ja, der neue Kollege Ralli, alter Freund vom Olli, machte schon nach gefühlten fünfzig Metern schlapp. Nun ja nicht er direkt, eher der Wraith Spawn, den er vom Olli erstanden hatte. Er hatte dem Ralf nicht erklärt, wie das mit den Beadlock Felgen so funktioniert. k-DSC04905Aber Indy hatte mal eben die Werkzeugkiste aus dem Rucksack gezaubert, die Ringe flugs richtig montiert und schon hätten wir nach 2 Minuten weiterfahren können, ja wenn dem Olli nicht die Radmutter entfleucht wäre und er sie im Dschungel des feuchten Laubs suchen mußte. So dauerte es also doch nochmal gefühlt 30-40 Minuten länger. 😉
(In Echtzeit ungefähr 1 Minute)

k-DSC04902Andis Gulf Käfer mit den kleinen Ansmann Rädern gefiel mir ausgesprochen gut und schlug sich tapfer im rauhen Gelände im Vergleich zu den Kollegen die teilweise ja mit 2.2er Reifen bestückt waren. Indy, diesmal mit Camper-Aufsatz auf dem Mog, versprach nicht mehr „so wild“ zu fahren und da das heutige Gelände auch  recht moderat war, hegte man keine weiteren Bedenken. k-DSC04901Ralle hatte wieder seine gute Kamera dabei, so dass ich euch auch heute wieder ein kleine Gallerie am Ende anbieten kann. Mir fällt es einfach schwer mich zu entscheiden, wenn mir so viele tolle Bilder zur Verfügung stehen.

k-DSC04980Der zweite LKW im Bunde war Freund Volker mit dem KAT. Dieser glänzte heute durch ein schnurrendes Geräusch und leichte Bockigkeit beim Anfahren. Nach efektiv 500 Metern Wegstrecke wurden wir von einer Fahradgruppe eingeholt, die uns erzählte, dass ein einsamer k-DSC05001Mann, O-Ton: „…der hat auch so ein kleines Auto.“ auf der anderen Seite in den Wald gezogen wäre und alle Leute fragte, ob sie mehrere ältere Männer mit kleinen Spielzeug-Autos im Wald gesehen hätten. Was diese allesamt verneinten, da wir ja auf der anderen Seite von der Bundestraße im Wald unterwegs waren. Kurz überlegt, ob uns jemand fehlte oder k-DSC05022verloren gegangen war und dann fiel es uns wie Schuppen aus den Haaren: Krabbel-Holgi wollte doch auch kommen! Da wir die Handy-Nummern, übrigens auch heute noch immer nicht, ausgetauscht hatten, konnten wir ihm auch keine Nachricht zukommen lassen.
Daher im Forum der Eintrag für Holgi: Du läuft in die falsche Richtung! 🙂

k-DSC04984Allerdings ist das Holgi wohl auch von allein aufgefallen. Und so hat er schlußendlich doch recht schnell zu uns aufgeschloßen.  Anscheinend hatte sich zwischen zeitlich der Motor von Claus’s G6 bei Volker angesteckt, denn er wollte auch nicht mehr von allein losdrehen. Es wird wohl allgemein Zeit für eine großek-DSC04996 Inspektion in der Weihnachtswoche.

Mittlerweile hatten wir einen der schönen alten Bäume oberhalb des Baches erreicht und ganz spontan wurde eine kurze Strecke abgesteckt. Da wir mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen unterwegs waren,  4×4 SCX 10, Wraith und 6×6 sowie 8×8, konnte dies natürlich nur ein Fun-Parcour werden.

Erstauk-DSC04903nlich weise schafften fast alle, mit kleinen Zugständnissen und Hilfen den gesamten Parcour. Gut, der ein oder andere hatte Probleme mit dem Rechts. Denn Rechts hatten wir die roten Pfosten aufgestellt. Da Indy und ich den Kurs auch noch in Form einer Acht um den Baum gelegt hatten, kam es dabei zu sehr schönen Begegnungen und heftigem Gelächter.

k-DSC04912Andi hatte sich derweil ein wenig mit seinem Käfer von der Gruppe Richtung Bach entfernt und so schallte kurz danach aus dem Unterholz der bekannte Ruf: Matschööö!

k-DSC04921Da kann kein noch so toller Kurs gegen ankommen. So war es auch keine Wunder, dass nach ein paar Minuten alle am Bach versammelt waren und die Autos durch den Schlamm bewegten. Ein kleiner Frosch oder Kröte den wir dabei wohl aufgeschreckt hatten konnte unbeschadet von dannen ziehen. Ich meine aber, ihn leise fluchen gehört zu haben, als ich die Kamera dicht dran gehalten hatte.

Nach k-DSC04969einer Weile wollten wir aber trotzdem wieder weiter…
immer auf der Suche nach dem nächsten kleinen Abenteuer. Also zogen wir wieder aufwärts, weiter entlang des kleinen Trails, der sich oberhalb des Baches durch den Wald schlängelt. Natürlich geht dies alles nicht ohne sehr viele Faxen ab. Wenn ich dann „androhe“, dass es sich die ein oder andere Begebenheit hier im Blog wiederfindet, kann es auch schon mal passieren, dass die Kollegen neue Headlines verfassen. Ich will hier nur mal eine, stellvertretend für viele k-DSC04917vorbringen: „Rentner trieb tot im Bach! Auf seiner Brust ein kleines Auto! Zog es ihn unter Wasser?“ Und so ist es keine Wunder, dass bei uns die Zeit fast immer wie im Flug vergeht.

k-DSC04930So zeigte die unbarmherzige Uhr dann auch blitzschnell 13.30 Uhr! Das Signal für Volker und mich, dass es Zeit zur Umkehr ist, da wir heute noch zum RacersParadies nach Erftstadt wollten. Freund Knotti verantsaltet dort ein Rausverkauf um das Lager etwas leerer zu bekommen.

k-DSC04947Der Rückweg war unspektakulär. Es wurden gequatscht und so wurde für den Rückweg nur etwas mehr als eine halbe Stunde gebraucht. Unterwegs brummte das Handy und Indy verkündete über whatsup, dass er und einige andere noch ein wenig am Bach bleiben wollten.

k-DSC04968So ist dieser Bericht heute also etwas anders, nicht vollständig, aber anders. Zu dem ist es zumindest für mich der letzte Crawler-Ausflug mit der Bande in diesem Jahr. Den nächsten wird es dann je nach Witterungslage erst wieder im Januar 2016 geben.

In diesem Sinne darf ich mich also auch gleich von allen für dieses jahr verabschieden. Ich wünsche allen eine friedvolle Weihnacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr, damit wir uns im Januar dann gesund und munter wieder sehen.

Euer
Wolfgang

 

PS: Hier findet ihr das Video.

Und hier die kleine Gallerie:

 

 

 

 

Kein Gripp am Pusteberg!

k-DSC04710Kalt war es. Windig war es. Geil war es.
Pünktlich 11.00 Uhr haben wir uns an der Aral-Tankstelle getroffen, die jetzt plötzlich eine Esso-Tankstelle ist! O-Ton Puste.

k-DSC04713Der Puste-Berg ist vom Parkplatz in seiner vollen Schönheit zu sehen. Sieht unspektakulär aus, ist er auch, aber nur zum Teil. 😉
Also schnell rüber über die Straße und rauf auf die Wiese am Pillebach. Dieser führt relativ wenig Wasser. Sieht klar, aber zu tief aus.
Dann rechts rum am Holzzaun vorbei und schon geht es die erste Steigung rauf. Leicht rutschig und ein wenig zu viel Laub. Hier bestehen noch Verbesserungsmöglichkeiten, gelle Puste. 😉

k-DSC04715Nein, aber mal ganz ernsthaft, das Gelände ist echt ausbaufähig. Wenn man will, kann man x-Routen abstecken und den ganzen Tag Spaß haben.  Wir haben es heute nur auf knapp 3 Stunden gebracht, was aber mehr dem kalten Wind gestundet war. Kleines Highlight für solche Fälle ist die gut geheizte Esso-Tankstelle, die außer heißen Würstchen natürlich auch diverse Heißgetränke bietet.

k-DSC04718Also, der erste Anstieg ist bei trockenem Wetter für alle CSB-NRWler easy zu schaffen. Das Schöne ist, dass es Ausweichrouten gibt, die weniger steil sind! Man kann also individuell wählen. Schöne Strecken zwischen den Wurzeln von alten Bäumen machen wirklich richtig Spaß.

k-DSC04724Oben angekommen geht es dann moderat auf dem Hügel, Schuldigung, dem Berg weiter. Schöner Weg mit Matschööö! Es zieht sich wesentlich weiter, als von uns erwartet. Nahe der Siedlung bietet sich ein schönes moderates Auf und Ab an. Sandstellen wechseln mit Wurzeln regelmäßig ab.

k-DSC04727Am umgestürzten, halbiertem Baum ist dann erst einmal das Ende des Geländes erreicht. Wir erkunden noch den einen oder anderen Abstieg und kehren dann den Weg halb zurück, um uns rechts zu einem anderem Steilstück zu orientieren. Hier ist das Gelände wirklich steil! Dank der reichlich vorhandenen Bäume ist es aber kein Problem einen sicheren Standpunkt zu finden. Wir postieren uns so, dass wir gut mit den Kameras aufnehmen und im Notfall die Autos vor einem Sturz in die Tiefe sichern können.

k-DSC04733Auch UBoot-Käpitän Carsten fährt zeitweise doch recht vorsichtig mit seinem Landy. Beim Versuch ein steilen Anstieg zu schaffen, stürzt der Landy ab und er schafft es trotz Hechtrolle nicht, den Landy aufzuhalten, der mit mehreren Überschlägen ins Tal stürzt. Das hohe Laub verhindert hier Schlimmeres.

k-DSC04741Auch der Namensgeber dieses „Berges“ wird übermütig und sein Axial G6, im Sperrholzdesign mit Anflug von Rost, stürzt weit ins Tal hinunter. Bei der Rettung leitet Puste noch einen gelungen Stunt ein. Alleine für den „Maikäfer auf dem Rücken“ mit gerettetem AXIAL G6 gibt es 6 x die Haltungsnote  5,9! 😉

k-DSC04863Fazit: Wir hatten viel Spaß und wir hätten noch viel länger bleiben können. Nach dem wärmenden Kaffee und ein paar Benzin-Gesprächen in der Esso-Tanke, machten Volker und ich uns auf den Heimweg. Eins ist aber sicher: wir kommen wieder.

k-DSC04848Man munckelt übrigens, dass der Rest der Truppe mit Jackall und Slash bewaffnet noch ein wenig bashen war.

Bis nächsten Samstag, wenn es wieder heißt: Gentleman start your engine!

Euer Wolle

Das Video von mir zum Pusteberg.

…und das von Carsten.

PS: Ich füge hier mal ein paar Bilder zusätzlich als Galerie ein. Der Ralle hat so geile Bilde geschossen, die möchte ich euch einfach nicht vorenthalten. Aber hallo, die sind etwas größer, der download könnte also etwas dauern.