Aller guten Dinge sind DREI!

Man sagt: „Aller guten Dinge sind drei!“ Mit diesem Motto sind wir in unsere dritte Brocken-Tour gestartet. Größter Unterschied? Diesmal wollen wir mit unseren Roadstern in den Harz fahren und bei schönem Wetter noch ein paar Runden drehen.

So starten wir also am Freitag und machen uns auf den Weg. Wir wollen keine Autobahn nutzen sondern nur Landstraßen. Fazit: Nicht nur Autobahnen sind Freitags besonders voll, nein, auch die Landstraßen sind überfüllt mit LKWs. Wir haben trotzdem unseren Spaß.

Wir hatten trotzdem unseren Spaß und kommen am Nachmittag am Hotel an. Schnell eingecheckt und dann einen Kaffee und Stück Kuchen genießen. Einige andere Kollegen sind auch da und so vergeht der Rest des Nachmittags wie im Fluge. Abends sitzen wir beim gemeinsamen Abendessen noch bei einem Bier zusammen und quatschen ein wenig. Dann geht es ins Bett, denn morgen müssen wir relativ früh raus, damit wir noch einen Parkplatz bekommen.

Kurz vor Neun Uhr kommen wir am Parkplatz an und der ist brechend voll. Nur noch einige wenige Plätze frei! Wir packen gemütlich aus. Begutachten die Modelle der Kollegen. Begrüßen das ein oder andere bekannte Gesicht aus den Vorjahren. Es folgen die Ansprachen vom „Präsi“ zu diesem zufälligem Treffen und dann geht es los.

Die Karawane zieht wieder am Ranger-Häuschen vorbei den Teufelsstieg am Brocken hinauf. Zu Beginn laufen wir relativ weit vorne mit, da wir es aber langsam angehen lassen sind wir irgendwann im Mittelteil und gegen Nachmittag  ziemlich weit hinten. Dieses Jahr müssen wir öfters Pause machen. Freund Volker hat Probleme mit den Füssen.

Das ist dann u.a. auch der Grund, dass wir uns den letzten Kilometer auf der Straße zum Brocken-Plateau schenken und gemütlich über die alte Bobbahn wieder Richtung Schierke ziehen. Als wir wieder am Parkplatz ankommen, sind schon einige Kollegen wieder vor uns angekommen. Wir packen ein und fahren zum Duschen ins Hotel.

Am Abend wird wieder gemeinsam gegessen und die Geschichten vom Tage ausgetauscht. Einige interessante Eigenbauten werden ausgiebig begutachtet, vor allem aber der neue Traxxas TRX-4  wird ausgiebig inspiziert.

Sonntag findet dann immer noch der kleine Brocken-Run statt. Mäuse-Klippen und zurück. Im vergangenen Jahr wurden wir dabei klatsch nass. Diesmal scheint die Sonne und es ist angenehm warm. Vielleicht auch deshalb sind es diesmal auch so viele Fahrer.

 

Man beschließt diesmal die Tour etwas anders zu gehen. Zunächst zu den Dörner-Klippen und dann zu den Mäuse-Klippen. So zieht der Tross langsam durch den Wald, der schwer unter den Fahrzeugen der Waldarbeiter gelitten hat. Es wurde eine Menge Holz gemacht und die Reste versperren uns den Weg. An den Dörner-Klippen über einige Kletterer und bitten uns etwas ruhiger zu sein, da der Mann/Frau am Berg sonst nichts versteht.

 

Volker und mich zieht es direkt weiter zu den Mäuse-Klippen, die wir dann auch ganz in Ruhe erkunden können. Nach einiger Zeit folgen dann auch einige der Moutain Goats. Wir quatschen noch etwas und dann gehen wir zurück zu den Roadstern. Packen ein und fahren wieder Richtung Heimat.

Aber zuerst stoppen wir noch und essen ein kleines Kessel-Gulasch um so gestärkt dann zunächst ein Stück BAB zu fahren. Leider geraten wir kurz vor unserer Abfahrt noch in einen Stau und werden in der strahlenden Sonne noch ein wenig gegrillt. Dann kommt endlich eine Anfahrt und wir entschwinden wieder über die Landstraßen Richtung Solingen.

Bis zum nächsten Mal

Wolfgang und Volker

Tour der kleinen Alpen-Pässe.

Und dann war es endlich wieder soweit. Volker und ich hatten schon seit Wochen darauf gewartet. Am 21. Mai starteten wir unsere diesjährige Roadster-Alpen-Tour.

Diesmal wollten wir eigentlich durch die Dolomiten Richtung Slowenien. Aber die Schlechtwetterfront zwang uns Richtung Österreich Schweiz auszuweichen. Da zu dieser Zeit auch noch der Jubiläums Giro durch die Alpen zog, sind wir zunächst über Füssen und Reuthe Richtung Brenner. Dann kreuz und quer durch die Dolomiten und haben dabei immer schön darauf geachtet, dass wir nicht mit dem Giro-Troß kollidieren.

Ich darf es vorweg nehmen: Es hat prima geklappt. Nur einmal sind wir dem Giro-Tross recht nah gekommen.

Wie immer starteten wir recht früh in Solingen und waren somit gegen 16.00 Uhr in Füssen. Dort wurde mal wieder MacDonalds besucht und anschließend sofort weiter gefahren. Der Fernpaß (1212m) war zum Glück recht frei und so hatten wir unseren ersten Spaß. Schnell war dann auch Steinach erreicht und wir checkten im Sporthotel Jura ein.

Nettes, preiswertes Sporthotel. Vor dem Hotel war die Apre-Ski-Lounge noch gut besucht, wir sind aber zunächst in den Ort gelaufen und haben ein Kleinigkeit, Schnitzel auf Toast, gegessen. Dann noch einen Absacker in der Lounge und ab ins Bett.

Am nächsten Tag ging es um 8.30 Uhr zum Frühstück und dann weiter über Sterzing, St. Ullrich, Wolkenstein, Arabba, Caprille, Falcade, Predazzo nach Cavalese.

 

Am nächsten Tag von Cavalese nach Riva del Garda. Dort checkten wir im Hotel Rudy ein. Top, mit Bar und Swimmingpool, preiswert und doch recht zentral gelegen, so dass wir am Abend noch an den See gelaufen sind und etwas gegessen haben.

Tags drauf weiter nach Chiavenna.

Am fünften Tag von Chiavenna nach Biel, CH.

Am letzten Tag fuhren wir von Biel über den Albula Pass nach  Andermatt, Österreich. Später ging es weiter Richtung Sonthofen.

Dabei wurden dann noch kleine Schlenker über das Hahntenjoch (1884m) und das Oberjoch (1164m) eingebaut.

 

Eigentlich wollten wir hier in Sonthofen übernachten und den letzten Tag durch den Schwarzwald fahren. Aber nach all den super Strecken der vergangenen Tag hätten wir beide keinen Spaß gehabt mit den vielen Sonntagsfahrern im Schwarzwald. So ging es dann mal wieder kurz entschlossen in der Nacht zurück nach Solingen.

Das war dann aber alles in allem auch eine Mörder-Tour von Biel über Sonthofen bis Solingen.

 

 

Diesmal haben wir neben den bekannteren Pässen wir:
Fernpass 1212m ,
Brenner Pass 1370m ,
Sellajoch 2218m ,
Pordoi Pass 2239m ,
Pellegrino Pass 1918m,
Manghen Pass 2047m,

 

Vezzena Pass 1404m ,
Croce Domini 1895m,
Passo di Aprica 1176m ,
Bernina Pass 2328m,
Maloja Pass 1815m,
Simplon Pass 2005m,
Furka Pass 2431m,
Oberalp Pass 2321m,
Albula Pass 2321m,
Hahntenjoch 1884m,
Oberjoch 1164m,

 

auch zig kleine Pässe befahren, die wir später auf der Karte nicht mehr finden konnten. Zusammen ergab das eine Strecke von ca. 2867 km und ca. 49 Std. Fahrzeit. 😉

Den Spaß-Faktor zeigt das Navi nicht an, aber wir zwei grinsen jetzt noch.

Natürlich haben wir auch wieder gefilmt, aber bis wir das alles gesichtet und auf ein erträgliches Maß zusammen geschnitten haben, vergeht noch etwas Zeit. Aber das Video kommt, versprochen.

LG

Wolfgang und Volker

Hier nur ein kleiner Teaser.