RC-Hobby

Mein erstes ferngesteuertes RC-Car war ein Modell der Firma Robbe im Maßstab 1:12. Danach folgten noch diverse andere. Zunächst waren es neben dem ein oder anderem E-Modell hauptsächlich Nitros. Die fuhren schneller und vor allem auch deutlich länger. Federung Fehlanzeige, Typ: Hackbrett. Damals ging es noch auf Parkplätzen zur Sache und es machte einen riesen Spaß.

Danach folgten diverse Ausflüge in die Welt der Flieger, sowohl Segler als auch Motorflugzeuge. Viele Geld blieb auch bei den ersten Hubschrauber-Modellen auf der Strecke. Damals waren Autopilot und/oder Kreisel noch völlig unbekannte Begriffe. Und im Internet konnte man auch noch nicht nachschauen wie es geht! 😉

Natürlich mussten auch Schiffe getestet werden. Auch da zunächst die schnellen Modelle, was aber recht schnell langweilig wurde. Aber auch schon damals nahm ich mir oft die Zeit um Modelle nur nach Plan zu bauen. Komplett aus Balsa- und /oder Sperrholz. Sehr zeitaufwendig, dafür aber interessant. Fertigmodelle wie heute aus Schaum oder Plastik gab es noch nicht und die Begriffe RTR oder RTS kannte auch noch keiner.

Nach langen Jahren der Abwesenheit vom Modellbau, Beruf und Familie standen im Vordergrund, habe ich mir irgendwann dann doch mal wieder ein Flugzeug zugelegt und danach wurde der „Virus“ wieder wach. Es folgte der Versuch die Enkelfür das Hobby zu begeistern, aber der schlug fehl. Fußball bzw. Football sind angesagt. Es folgten ein paar elektrische RC-Cars und dann 1:5er  Modelle. Porsche Cup und Youngtimer Trophy in 1:5 hielten mich eine Weile gefangen. Ein wenig wurde auch bei den Offroadern mitgemacht und auch der NRW-Cup bestritten. Gefolgt von einem kurzen Gastspiel bei der jetzt grade neu erwachten 1:8er Elektro-Scene.

Hisilicon K3

Was mich aber einfach immer störte, war der hohe Aufwand den man für relativ wenig Fahrzeit betreiben muss. Meist sind diese Termine 2-Tages-Veranstaltungen und man kommt dabei nur wenig zum fahren. Ein wenig Training, ein paar Vorläufe  und dann noch die /den Final-Lauf.  Noch schöner sind und waren aber die losen Treffen, bei denen man einfach so oft und so lange gegen bzw. miteinander fahren konnte wie man wollte bzw. der Sprit oder die Akkus es zu ließen. Eine spannende und schöne Zeit.

Was die Fahrzeiten betrifft ist man bei den Crawlern oder Scalern wesentlich besser aufgehoben. Man trifft sich und fährt durchs Gelände. Steckt einen Parcour ab oder auch nicht. Bezwingt steile Hügel und rutscht manchen Hang auch wieder hinab. Wie lange, hängt nur von der eigenen Kondition und Lust ab.